hiob.jpgWilfried Koch


Hiob - 1993


Die alttestamentarische Geschichte von Hiob ist eine Legende auf hohem theologischen Niveau.
Der Satan schließt einen Pakt mit Gott:
Gott soll ihm den frommen Hiob überantworten, um dessen Standfestigkeit im Glauben zu prüfen. Satan darf ihm deshalb alles nehmen, nur nicht sein Leben. Und so vernichtete er Hiobs Herden, zerstört sei n Haus und tötet seine Söhne und Töchter.
Schließlich sitzt Hiob, vom Aussatz bedeckt, auf einem Misthaufen. Seine Freunde führen mit ihm hoch dramatische Gespräche über die noch heute aktuelle Frage:


Wie kann Gott das Elend der Welt zulassen?


Aber Hiob widersteht allen Zweifeln. Satan gibt am Ende auf, und Gott lässt Hiob alles neu zukommen, was er verloren hatte.
Die Gestalt des Hiob ist das Urbild des hart geprüften Menschen, der in schwerster Schicksalsversuchung und körperlichen Leiden, in bitterer Verlassenheit und schmerzlicher Verspottung mit standhafter Demut und Gottesfurcht ausharrt.


Die Skulptur des Hiob auf dem Bokeler Friedhof wurde von der Sparkasse Rietberg gespendet.